Fränkisches Seenland

Das "Fränkische Seenland" - eine Seenlandschaft wie in Oberbayern

 

Das Fränkische Seenland als ideales Urlaubs- und Naherholungsgebiet für die ganze Familie liegt 30 Kilometer südlich von Nürnberg. Kernstück sind der Altmühl-, Brombach- und Rothsee. Nach der Flutung des Großen Brombachsees (2000) steht die Ferienregion in der Größe der Wasserfläche und auch in der touristischen Infrastruktur dem Angebot der oberbayerischen Seenlandschaft kaum mehr nach.

 

Urlaub im "Fränkischen Seenland" bedeutet Erholung und Ferien am und mit dem nassen Element. Schwimmen und Tauchen, Segeln und Surfen, Bootfahren und Angeln sind die Möglichkeiten für Wassersportler, die an den fränkischen Seen angeboten werden. Auf dem Altmühlsee und dem Brombachsee hat auch die Personenschiffahrt Einzug gehalten.

 

Abseits der Seen bedeutet die neu entstandene Ferienlandschaft schier endlose Wiesen rund um Gunzenhausen, reiche Nadel- und Mischwaldbestände an den Hängen rund um den Igelsbach- und Brombachsee und ausgedehnte Kiefernwälder mit gelb leuchtenden Ginsterbüschen zwischen Brombach- und Rothsee. Das Nordufer des Brombachsees steigt zum Spalter Kirschen- und Hopfenland an, und im Süden erhebt sich ein Mittelgebirgszug bis zu 630 Meter über dem Meeresspiegel. Einige hundert Kilometer gut markierter Wander- und Radwege erschließen die vielgestaltige Landschaft.

 

Auch in Geschichte und Kultur hat das Fränkische Seenland einiges zu bieten. Nur einen Steinwurf südlich vom Altmühl- und Brombachsee verläuft der römische Grenzwall Limes quer durch die uralte Kulturlandschaft. Konservierte Reste von Badeanlagen sowie Villen und Kleinplastiken von hohem Rang künden von dieser Zeit.

 

Aus den folgenden Jahrhunderten reihen sich Zeugnisse von der Karolingerzeit bis zum Barock: Kirchen und Residenzen, ehemalige Reichsstädte und befestigte Städtchen mit Ackerbau- und Handwerkertradition. Namhafte Künstler aus ganz Europa haben diese Kulturlandschaft mit geformt. Und daneben besteht bis auf den heutigen Tag eine noch weitgehend intakte bäuerliche Kultur, die sich im Dorfleben, im Gottesdienst, in der Pflege von Brauchtum und in den Festen des Jahres, allem voran in der "Kärwa" (Kirchweih), lebensfroh und bodenständig äußert.

 

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